Salomo möchte bauen. Er möchte groß bauen. Es geht um nichts weniger als den ersten Tempel in Jerusalem. Dazu benötigt er ausgewähltes Materialen und Fachleute. Die bekommt er im Austausch von Waren von Hiram, dem König von Tyrus und alten Freund seines Vaters. Statt Krieg miteinander zu führen und sich zu nehmen, was man will, freunden sich die Männer an und begegnen sich auf Augenhöhe und mit Respekt.

1. Punkt: Habe ich einen Hiram in meiner Nähe, von dem ich, auf Augenhöhe lernen kann? Wo ist eine Salomo für mich, der eigentlich am längeren Hebel sitzt, aber weiße genug ist, mich in die neue Zeit mitzunehmen?

2. Punkt: Die wirtschaftlichen und die politischen Verhältnisse hätten zu Beginn des ersten Jahrtausends v. Chr. für Salomo und Hiram nicht besser sein können. Es waren von Gott vorbereitete Verhältnisse. Wo haben wir, trotz Corona, vorbereitete Verhältnisse Gottes in denen wir ganz neu die gute Nachricht weitergeben und Menschen praktisch helfen können? Damit in böser Zeit, Gutes Raum gewinnt.