Kein Haus ohne Geschichte

In der zweiten Hälfte des 18. Jhdt. entstand unter Schulmeister Johann Wilhelm Wüst bereits ein erstes Bethaus am Lauf der Nister. Ein geistlicher Durchbruch blieb aber aus. Erst 1898 wurde das erste Vereinshaus im sog. Oberdorf an der Westerwälder Straße eingeweiht nachdem die Erweckungsbewegung auch im Westerwald hatte Fuß fassen können.

Eine stetig steigende Zahl der Gottesdienstbesucher machte es 1907 bereits erforderlich ein neues Vereinshaus am heutigen Standort zu bauen. Nach 1945 konnte vor allem in den frühen sechziger Jahren eine gute Entwicklung der Gemeinschaft verbucht werden, so dass man 1973 das bestehende Vereinshaus erneut um- und anbauen konnte.

In den Jahren 2010/2011 wurde die ehemalige Predigerwohnung im 1. Obergeschoß zu Gunsten eines Eltern-Kind-Raumes mit Videoübertragung aus dem Saal und mehrerer Gruppenräume umgebaut. Das Büro des Predigers wurde ins 2. Obergeschoß verlegt.

Heutzutage bietet der große Saal Platz für ca. 80 Besucher und kann über die Einbeziehung des Anbaus auf über 100 Plätze erweitert werden. Eine Küche befindet sich direkt neben dem großen Saal. Der Keller beheimatet Jugendräume, ein Bistro, sowie einen Kicker- und Billardraum.